{"id":29254,"date":"2025-02-24T12:32:46","date_gmt":"2025-02-24T11:32:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.act-translations.com\/uebersetzung-und-kulturelle-feinheiten\/"},"modified":"2025-02-24T12:32:46","modified_gmt":"2025-02-24T11:32:46","slug":"uebersetzung-und-kulturelle-feinheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.act-translations.com\/de-at\/uebersetzung-und-kulturelle-feinheiten\/","title":{"rendered":"\u00dcbersetzen im Sales: Warum Ihre E-Mails eine professionelle \u00dcbersetzung verdienen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vertrieb lebt vom Aufbau pers\u00f6nlicher Beziehung. Doch vor allem die ersten Schritte geschehen oft schriftlich, und die E-Mail ist nach wie vor ein wichtiger Kanal, um potenzielle Kund:innen zu erreichen. Im internationalen Gesch\u00e4ft sind dabei sprachliche und kulturelle Barrieren zu \u00fcberwinden. Und hier geschehen immer wieder die gleichen Fehler, die einem das Gesch\u00e4ft rasch verderben k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kennen Sie diese E-Mails auch? Jemand will Ihnen etwas verkaufen oder zumindest den Kontakt aufnehmen. Aber alles f\u00fchlt sich falsch an. Betreffzeile, Anrede, Argumentation, Stil, Intensit\u00e4t: Der Text missf\u00e4llt Ihnen ganz einfach, selbst wenn Sie den Finger nicht unbedingt auf einzelne Aspekte legen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Menschen anspricht und was nicht, ist individuell schonstark unterschiedlich jedoch es gibt auch deutliche Differenzen zwischen Sprach- und Kulturr\u00e4umen. Kennt man die nicht oder ignoriert sie, verliert ein Text seine Wirkung. <a href=\"https:\/\/www.act-translations.com\/de-at\/erfolgreich-praesentieren-im-internationalen-vertrieb\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.act-translations.com\/de-de\/erfolgreich-praesentieren-im-internationalen-vertrieb\/\">Im internationalen Vertrieb<\/a>\u00a0sollten alle Chancen, Interesse zu wecken beziehungsweise Conversions zu erreichen, genutzt werden. Das gilt f\u00fcr Vertriebs-Mails genauso wie f\u00fcr Kontaktaufnahme \u00fcber die Social Media.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind die 3 h\u00e4ufigsten Fehler, die Sie dabei unbedingt vermeiden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fehler #1: W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon klar: Aus einem schlechten Ausgangstext kann keine gute \u00dcbersetzung entstehen. W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung macht allerdings auch aus der perfekten Quelle meist Mittelma\u00df oder Schlimmeres. Wer in der Zielsprache nicht absolut sattelfest ist, sollte daher unbedingt Profis damit beauftragen, seine oder ihre Vertriebs-Mails in die Zielsprache zu \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zu w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung wird vor allem dann schnell zur Falle, wenn es um Redewendungen, Anspielungen oder Humor geht. Das sind zwar probate Mittel, um potenzielle Kund:innen anzusprechen, doch sie k\u00f6nnen bei einer wortw\u00f6rtlicher \u00dcbersetzung komplett unverst\u00e4ndlich und nicht idiomatisch werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KI: Wo die Tools an ihre Grenzen sto\u00dfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz ist hier nur bedingt eine L\u00f6sung. Tools wie DeepL oder der Google \u00dcbersetzer sind zweifellos beeindruckend, sie performen aber nur dann wirklich gut, wenn sie ausreichend Kontext haben. Im Falle von Redewendungen gelingt das manchmal, bei Humor ist aber meist Schluss \u2013 so stark die KI auch ist: Humor kann sie einfach nicht erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gleiche gilt f\u00fcr Fachterminologie. Aus einem gr\u00f6\u00dferen Kontext gerissen, wird K\u00fcnstliche Intelligenz bei Fachbegriffen in vielen F\u00e4llen danebenzielen. Ein gangbarer Mittelweg ist hier das Post-Editing, bei dem \u00dcbersetzungsdienstleister in einem ersten Schritt mit KI-Tools arbeiten, in einem zweiten allerdings manuell das maschinelle Ergebnis verfeinern. Ein Verfahren, das noch dazu kosteng\u00fcnstiger ist als reine Human\u00fcbersetzung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anspielungen bearbeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Anspielungen entsteht ein anderes Problem. Sie werden von den Empf\u00e4nger:innen nur verstanden, wenn sie die entsprechenden Hintergr\u00fcnde kennen. Wer auf lokale Ereignisse, Usancen oder Eigenheiten anspielt, muss darauf achten, ob diese auch in der Zielkultur bekannt sind. W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung l\u00e4uft hier also ins Leere \u2013 die Anspielung sollte dann weggelassen oder im Sinne einer Transcreation durch eine passende Alternative ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fehler #2: Falsche Argumentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Produkte und Dienstleistungen erf\u00fcllen mehrere Anforderungen zugleich. Zumindest so weit, dass man mit ihnen im Sales argumentieren kann. Manche sind besonders innovativ, andere besonders kosteng\u00fcnstig. Bei manchen sticht das Preis-Leistung-Verh\u00e4ltnis heraus, bei anderen die Qualit\u00e4t. Und manche leben einfach davon, dass sie eine starke Marke im R\u00fccken haben. Aber welches Argument ist das wirkungsvollste?<\/p>\n\n\n\n<p>Vertriebs-Mails f\u00fcr eine bestimmte Region zu \u00fcbersetzen, sollte auch die taktische \u00dcberlegung beinhalten, die eigene Argumentation dem im Zielland Gew\u00fcnschten anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fehler #3: Falsche Tonalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vertriebler:innen haben meist eine sehr individuelle Art, auf ihr Gegen\u00fcber zuzugehen. Die wirklich guten unter ihnen besitzen au\u00dferdem die F\u00e4higkeit, ihre Gespr\u00e4chspartner:innen zu lesen und die eigene Tonalit\u00e4t entsprechend anzupassen. Eine F\u00e4higkeit, die im schriftlichen Verkehr naturgem\u00e4\u00df wenig n\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im internationalen Sales kann man sich hinsichtlich des Stils daher nur auf andere Informationen st\u00fctzten. Welcher Kommunikationsstil ist in einem bestimmten Kulturraum \u00fcblich? Wie direkt beziehungsweise subtil sollte man formulieren? Wie pers\u00f6nlich darf es werden, ohne aufdringlich zu wirken?<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Nagelprobe ist hier die Betreffzeile, die zweite ist die Anrede. Wie man vorgeht, ist nicht nur dem Produkt und der Zielgruppe anzupassen: Es gibt auch kulturelle Usancen, die man bei der \u00dcbersetzung beachten muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsicht beim Duzen im Sales<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass etwa die Unterscheidung zwischen dem Duzen und dem Siezen im englischsprachigen Raum vordergr\u00fcndig entf\u00e4llt, verleitet dazu, hier schon beim Einstieg Fehler zu begehen. Das Pendant zum Duzen \u2013 die Anrede mit dem Vornamen \u2013 ist zwar etwa in den USA g\u00e4ngiger als in Deutschland, kann jedoch vor allem im Erstkontakt v\u00f6llig unangebracht sein. Ist man also nicht absolut sicher, dass es in der betreffenden Branche im jeweiligen Land \u00fcblich ist, muss es vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was \u00dcbersetzen mit Respekt zu tun hat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Je ferner Zielkultur und -sprache der eigenen sind, desto wichtiger wird, professionelle \u00dcbersetzer:innen einzuschalten. Ein Klassiker aus europ\u00e4ischer Sicht sind hier die asiatischen L\u00e4nder, in denen Kommunikation nicht nur in Bezug auf die Schrift ganz anders funktioniert. In den meisten asiatischen Kulturen ist zum Beispiel allzu direkte Kommunikation verp\u00f6nt, man f\u00e4llt nicht mit der T\u00fcre ins Haus, um sein Anliegen vorzutragen. Entsprechend m\u00fcssen Call-to-Actions sprachlich angepasst werden, und ebenso die zeitlichen Planungen: Das Nachfassen nach zu kurzer Zeit ist generell eine Unsitte, wird in L\u00e4ndern wie Japan oder Korea aber als echter Affront empfunden. Ebenso wichtig ist die Kenntnis der Hierarchie in asiatischen Unternehmen. Ebenen unwissentlich zu \u00fcberspringen, kann den Erfolg massiv gef\u00e4hrden. Die Anrede mit Vornamen verbietet sich hier ohnehin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tonalit\u00e4t und der Aspekt der Zeit spielen aber auch in der generellen Planung eine wichtige Rolle. Wie viel man in den Beziehungsaufbau investiert und wann man konkret zur Sache kommt, ist auch eine Frage der Zielkultur. US-amerikanische und die meisten europ\u00e4ischen Ansprechpartner:innen sind schnell bereit, \u00fcber das Gesch\u00e4ft zu sprechen. In Asien hingegen gilt das gleiche wie zum Beispiel in s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern: Es ist klug, die Ann\u00e4herung langsam zu vollziehen \u2013 auch wenn das Gegen\u00fcber nat\u00fcrlich genau wei\u00df, worum es letztlich geht. All dies ist letztlich eine Frage des Respekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Gutes \u00dcbersetzen von E-Mails im Sales-Bereich ist also viel mehr als die \u201ekorrekte\u201c \u00dcbertragung in eine Zielsprache: Sie beinhaltet dar\u00fcber hinaus die Anpassung an kulturelle Spezifika, die auch entscheidend sein k\u00f6nnen, wenn sie scheinbare Details betreffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vertrieb lebt vom Aufbau pers\u00f6nlicher Beziehung. Doch vor allem die ersten Schritte geschehen oft schriftlich, und die E-Mail ist nach wie vor ein wichtiger Kanal, um potenzielle Kund:innen zu erreichen. Im internationalen Gesch\u00e4ft sind dabei sprachliche und kulturelle Barrieren zu \u00fcberwinden. 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