Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden?


Von Anastasia Rylnikov Consultant Digital Marketing | Beitrag vom 03.11.20

Sie haben sich entschieden, etwas übersetzen zu lassen, und haben im besten Fall schon eine Zielsprache im Sinn; natürlich ist das die Sprache, die Ihre potenziellen Leser am besten verstehen. Sie bitten also Ihren Sprachdienstleister, die Inhalte ins Deutsche, Englische, Spanische, Chinesische oder in eine andere Sprache zu übersetzen.

Sicher, sagt der Übersetzer. Aber welche Sprachvariante?

Manchmal ist die Entscheidung so einfach wie das Lokalisieren Ihrer potenziellen Kunden auf einer Landkarte. Brauchen Sie zum Beispiel eine Übersetzung Ihrer Website für spanische Muttersprachler? Das in Spanien gesprochene Spanisch kann sich teilweise für einen Mexikaner seltsam anhören. Auch zu bedenken sind grundlegende Dinge wie das Adressat an den Leser: wählt man besser das förmliche „Sie“ oder doch das familiäre „Du“? Die Angabe der von Ihnen gewünschten Sprachvariante ist der erste Schritt bei einem Übersetzungsauftrag.

Im Englischen kann sogar noch verzwickter werden; besonders, wenn Sie eine globale übersetzte Version Ihrer Website wünschen. Das ist immerhin der effizienteste Weg, Menschen auf der ganzen Welt sprachlich zu erreichen. Aber welche Variante des Englischen sollten Sie wählen?

Wir wurden kürzlich gebeten, eine Website in „mittel-atlantischem Englisch“ zu gestalten. Dies entsprang sicher dem Wunsch, sich sprachlich nicht auf die eine oder andere Seite des Atlantiks festzulegen zu müssen. So einfach funktioniert das aber leider nicht. Es gibt keinen Mittelweg, wenn es um die amerikanische oder die britische Schreibweise geht. Hier gilt es, eine Entscheidung zu treffen: center oder centre, organise oder organize, sidewalk oder pavement, chips oder crisps.

Eine Landkarte ist in diesem Fall keine grosse Hilfe. Nur weil der europäische Kunde die Zielgruppe darstellt, kann man nicht davon ausgehen, dass er mit britischem Englisch am glücklichsten sein wird. Denken Sie darüber nach, wo sich der Hauptzielmarkt der Industrie oder Dienstleistung befindet. Wenn Sie zum Beispiel an Gamer vermarkten, werden diese sich mit US-Englisch wahrscheinlich am wohlsten fühlen, wenn Ihre Kunden jedoch Ingenieure in einer eher konservativen Branche sind, finden die sich mit dem britischen Englisch, das sie in der Schule gelernt haben, möglicherweise besser zurecht.

Bevor Sie also Ihren Sprachdienstleister einweisen, sollten Sie sich überlegen, welcher „Geschmack“ der Zielsprache Ihrem Publikum wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Und können Sie sich nicht entscheiden? Dann bitten Sie Ihren Sprachdienstleister einfach, Sie bei dieser Entscheidung zu unterstützen.



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