Übersetzungen für Slowenien lohnen sich: 5 Länder-Facts

Laura Mangels
A.C.T. GmbH

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Spätestens seitdem Melania Trump als erste Slowenin First Lady der USA wurde, ist das kleine Land im Balkan in das Bewusstsein der Welt gerückt. Zurecht: Slowenien bietet eine aufstrebende Wirtschaft, filmreife Landschaften auf Olympia-Niveau und tierische Kuriositäten.

Auch wir Deutschen haben mehr mit dem Land gemein, als wir zunächst vermuten würden. Warum das Land aus touristischer und geschäftlicher Sicht bedeutend ist, verraten wir in den folgenden 5 Fakten.

1. Slowenien: Das Land der Tiere und Drachen

Die Form des Landes erinnert nicht nur an ein laufendes Huhn, Slowenien wartet auch mit einer der größten Biodiversitäten Europas auf. So leben knapp 1000 Braunbären in dem grünen Land – die größte Population Europas.

Kurioser geht es in den Tropfsteinhöhlen zu, denn hier ist der kleinste lebende Mini-Drache, der sogenannte schwarze Grottenolm, zu Hause. Slowenen sind generell sehr drachenverrückt, das sieht man an dem Spitznamen der Hauptstadt Ljubljana: die Stadt der Drachen. Dort wurde laut einer alten Sage einst ein Drache getötet. Seitdem wacht dieser als Wahrzeichen über die Stadt und symbolisiert Kraft, Mut und Weisheit für die Einwohner.

Dem Drachen können Sie sowohl auf dem Stadtwappen und den Kanaldeckeln begegnen als auch bei einem Spaziergang über die städtische Drachenbrücke. Dass die fliegenden Raubtiere längst ein wichtiger Bestandteil der Kultur in Slowenien sind, beweist der alljährlich stattfindende Drachenkarneval. Statt leicht bekleideter Samba-Tänzer ziehen hier lebensgroße Drachenkonstruktionen durch die Straßen.

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2. Ein Paradies für Weinliebhaber und Naschkatzen

Slowenien ist eine Weinnation. Auf je 70 Einwohner kommt hier ein Weinberg. Tatsächlich trinken Slowenen ihren edlen Tropfen so gern, dass lediglich 8 bis 9 % der Ernte exportiert werden. Kein Wunder: Manch slowenischer Wein hat Weltklasse-Niveau.

Auch den Rekord der weltweit ältesten Weinrebe kann das Land für sich beanspruchen. Die Rebe „Stara trta“ ist über 400 Jahre alt und wächst lediglich im Flussörtchen Maribor. Sie überzeugt durch Exklusivität: Jährlich werden nur 100 Flaschen von je 0,25 Litern dieser Sorte produziert.

Wie wäre es mit einer leckeren Walnuss-Poteca zum Wein? Das typisch slowenische Dessert erinnert an einen deutschen Gugelhupf-Kuchen und bedeutet so viel wie „einwickeln“. Tatsächlich gibt es über 80 verschiedene Füllungen, die in den Teig gerollt werden. Ein süßes Festmahl für jedes Schleckermaul!

3. Die Chroniken vom Balkan: Filmreife Landschaften in Slowenien

Slowenien ist ein extrem naturgeprägtes Land. Über 54 % der Fläche sind von Wald überzogen, ein Drittel davon steht unter Naturschutz. Tatsächlich ist Slowenien das einzige Land in Europa, dass sowohl die julischen Alpen, das Mittelmeer, Karstlandschaften und die Pannonische Tiefebene miteinander verbindet.

Dadurch ergibt sich ein Paradies für Naturliebhaber und Outdoorsportler: Über 10.000 Tropfsteinhöhlen, glasklare Adria, Seen und Flüsse, mehr als 260 Wasserfälle sowie Weinberge und Gebirge auf engstem Raum. Kein Wunder, dass das Land diverse Olympiasieger in Outdoor-Sportarten wie Skifahren oder Sportklettern hervorgebracht hat.

Doch die filmreifen Landschaften überzeugen nicht nur Sportfans. Im berühmten Soča Tal schlängelt sich ein smaragdgrüner Fluss durch die schroffen Felsen. Die märchenhafte Aussicht diente als Kulisse für den Hollywood-Blockbuster „Chroniken von Narnia“. Die Tropfsteinhöhle „Županova jama“ wurde einst im Winnetou-Film „Old Surehand“ als Gefangenenlager genutzt, während es sich James Bond in „Der Todeszug“ in der Nähe von Ribnica gemütlich machte.

4. Wirtschaft in Slowenien: Das Musterland der EU

Slowenien ist mit seinen 2,3 Millionen Einwohnern ein kleines Land. Mit einer Bevölkerungsdichte von 99 Einwohnern pro Quadratkilometer ist es sogar nur halb so stark besiedelt wie Deutschland. Dennoch weist es seit seiner Unabhängigkeit von 1991 ein extrem hohes Wirtschaftsniveau und Pro-Kopf-Einkommen auf. Bereits vor seinem EU-Beitritt 2004 galt es als Musterland der politischen und wirtschaftlichen Transformation.

Slowenien ist eine Industrienation im Aufwind. Aufgrund seiner Größe ist das Land stark exportorientiert, zu den beliebtesten Produkten gehören chemische Erzeugnisse, Maschinen, Fahrzeuge und Elektrotechnik. Tatsächlich gehen knapp ein Fünftel aller Exporte nach Deutschland, sodass Slowenien ein wichtiger Handelspartner für deutsche Unternehmen ist.

5. Slowenische Sprache: Singular, Plural oder Dual?

Welche Sprache spricht man in Slowenien? Slowenisch ist eine slawische Sprache und wird heutzutage von knapp 2,5 Millionen Menschen gesprochen. Doch das war nicht immer so: Während der Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde die Amtssprache verboten und die Einwohner waren gezwungen, die Sprache der Besetzer zu sprechen. Da Slowenien zudem lange Zeit aufgrund der Habsburgermonarchie mit Österreich verknüpft war, sprechen auch heute noch viele Slowenen Deutsch.

Bei einer Reise durch Slowenien werden Ihnen daher viele deutschklingende Wörter begegnen: So heißt „Deka“ „Decke“, „Pir“ „Bier“, „Špura“ „Spur“ und „Mušter“ „Muster“. Die Grammatik hingegen hält einige Stolperfallen bereit: Neben Singular und Plural ist slowenisch eine der wenigen indogermanischen Sprachen, die auch heute noch den Dual verwendet. Dieser wird für paarweise auftretende Dinge wie beispielsweise Arme und Beine verwendet.

Auch müssen sich Lernende der Sprache mit sechs statt nur vier Fällen abmühen. Der Lokativ beantwortet die Fragen „wo“ oder „wohin“, während mit dem Instrumentalis „womit“, „wodurch“, „mit wem“ oder „was“ umschrieben wird. Auch 46 verschiedene Dialekte dürften das Hörverstehen erschweren.

Damit Sie in dem Balkan-Staat trotzdem nicht sprachlos sind, helfen Ihnen unsere muttersprachlichen Übersetzer:innen gerne mit professionellen Übersetzungen für Slowenien und kulturellen Kenntnissen weiter. Da die Sprache auch außerhalb des Landes gesprochen wird, etwa in Österreich, Italien und Teilen Westungarns, decken Sie so gleich mehrere Märkte ab.

Wenn Ihnen dieser Ausflug nach Slowenien gefallen hat, laden wir Sie herzlich auf eine Reise nach Kroatien, Island, Portugal und in die Türkei ein.

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